zip-fm 5.Februar
Hallo zu unserer Freitagausgabe, heute, den 5.Februar von der radiokampagne berlin.
Vier Beiträge warten darauf von euch gehört zu werden:
Der nigerianische Imam Muhamad Ashafa kam in die Schweiz wegen der Annahme der Minarett-Initiative. Als ausgebildeter Mediator in interreligiösen Konflikten engagiert er sich zusammen mit einem christlichen Pastor für mehr Dialog, für mehr Zusammen statt Gegeneinander. Um seine Vergangenheit und seiner Entwicklung, wie es zu seiner momentanen Situation kam, dazu mehr am Anfang der Sendung.
Anfang des Jahres kam einmal mehr die Diskussion darüber auf, dass das Projekt ELENA möglicherweise einer Arbeitnehmerin oder einem Arbeitnehmer erhebliche Nachteile bringen kann. Was es mit diesem Projekt nochmal genau auf sich hat, erfahrt ihr danach.
Am 21.1. dieses Jahres gab es einen Unfall in der Urananreicherungsanlage Gronau. Dabei wurde ein Arbeiter der UAA verstrahlt. Über die Umstände könnt ihr mehr im dritten Beitrag erfahren.
Die Bundesregierung hat den Atomkonsens der von der SPD und den Grünen im Jahr 2000, geschlossen wurde aufgehoben. Der Anti-Atom-Bewegung am AKW Neckarwestheim ist nicht gebröckelt... Dazu mehr im letzten Beitrag.
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URL: http://www.freie-radios.net/mp3/20100205-zipfm5feb-31976.mp3
1: Muhamad Ashafa: vom Anführer einer islamischen Miliz zum Kämpfer für den Frieden
Anomderation:
Der nigerianische Imam Muhamad Ashafa kam in die Schweiz wegen der Annahme der Minarett-Initiative. Als ausgebildeter Mediator in interreligiösen Konflikten engagiert er sich zusammen mit einem christlichen Pastor für mehr Dialog, für mehr Zusammen statt Gegeneinander. Das aber war nicht immer so. In den neunziger Jahren war Muhamad Ashafa der Anführer einer islamischen Miliz und kämpfte in Nigeria gegen die Christen.
Abmoderation
Sie hörten das Gespräch mit dem Imam Muhamad Ashafa. Für alle Interessierten sei auf den Dokumentarfilm "Der Imam und der Pastor"
verwiesen. Er zeigt die Geschichte des Pastors und des Imams, die, ehemals erbitterte Feinde, nun gemeinsam für mehr Frieden kämpfen.
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2: Was tun gegen ELENA?
Das ELENA-Verfahren (elektronischer Entgeltnachweis) ist ein Verfahren, mit dem ab dem 1. Januar 2012 in Deutschland Einkommensnachweise elektronisch erbracht werden sollen. Die Meldung der Daten durch die Arbeitgeber erfolgt jetzt schon und zwar seit dem 1. Januar 2010.
Dabei kann jede beliebige, nach einheitlichem Standard funktionierende Signaturkarte mit Chip z.B. EC- oder Maestro-Card, verwendet werden. Das Verfahren beinhaltet die geplante zentrale Speicherung von Arbeitnehmer_innendaten und die Nutzung dieser Daten durch die Agenturen für Arbeit und weitere Stellen.
Was an dieser von verschiedenen Stellen kritisiert wird, mehr im Interview mit padeluun vom FoeBud e.V. von Radio Dreyeckland, Freiburg.
Bis zum 8. Februar läuft noch eine Petition gegen die Einführung von ELENA. Diese könnt ihr unter unterschreiben www.petitionen.bundestag.de unterschreiben.
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3: Informationen zur Urananreicherungsanlage Gronau und dem Unfall dort am 21.1.
Am 21.Januar 2010 kam es in der Urananreicherungsanlage Gronau zu einem Störfall, bei dem Uranhexafluorid freigesetzt und dabei ein Arbeiter verstrahlt wurde. Offenbar haben Notfallpläne nicht funktioniert, nach Pannen in der "Rettungskette" wurde der Mann in einem Spezialkrankenhaus in unmittelbarer Nähe des Kernforschungszentrums Jülich behandelt.
Das Freie Radio Stuttgart sprach mit Udo Bucholz vom AKU Gronau.
Weitere Infos bekommt ihr unter www.aku-gronau.de
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URL: http://www.freie-radios.net/mp3/20100205-informatione-31968.mp3
4: Anti-Atom-Protest am AKW Neckarwestheim
Im Zusammenhang mit der Diskussion um den Atomausstieg und um sogenannte Restlaufzeiten steht aktuell neben anderen das AKW Neckarwestheim im Blickpunkt. Das Freie Radio für Stuttgart sprachen mit Herbert Würth, Pressesprecher des Aktionsbündnis Castor-Widerstand Neckarwestheim, über die aktuelle Lage, über die Kritik am sogenannten Atomkonsens und über die Einschätzung verschiedener Möglichkeiten, den sofortigen Atomausstieg zu erreichen.
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