Situation von MigrantInnen in Südspanien (Serie 219: Focus Europa Einzelbeitrag)
Interview mit Gerardo Marquez von der “Coordinadora de Inmigrantes de Malaga” und dem “Red estatal por la defensa de los derechos de los inmigrantes”
Anmoderation: In unserem aktuellen Beitrag haben wir uns mit Gerardo Marquez von der “Coordinadora de Inmigrantes de Malaga” und dem “Red estatal por la defensa de los derechos de los inmigrantes” über die Situation von Migranten in Südspanien unterhalten.
Zunächst klärt uns Gerardo über die Situation von MigrantInnen in Südspanien auf. --- Abmoderation: Soweit Gerado Marquez aus Spanien. Ein internationales „No Border Camp“ das sich gegen die Abschiebe- und Grenzpolitik wendet, findet vom 25.Semptember bis zum 03 Oktober in Brüssel statt. Mehr Info auf: www.noborderbxl.eu.org www.noborderbxl.eu.org
2: Öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr in Stuttgart am 30. Juli
Am 30. Juli will die Bundeswehr in der Stuttgarter Innenstadt ein öffentliches Gelöbnis abhalten. Zwei verschiedene Bündnisse rufen zur Protestkundgebung, bzw. zu Blockaden gegen das Gelöbnis auf.
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Am 30. Juli will die Bundeswehr in der Stuttgarter Innenstadt - direkt vor dem Neuen Schloss - ein öffentliches Gelöbnis abhalten. Dies ist das erste derartige Militärspektakel seit
1999 in
Stuttgart. Durch solche Veranstaltungen versucht die Bundeswehr ihre weltweiten Kriegseinsätze der Gesellschaft als alltäglich, unabdingbar und friedenschaffend zu vermitteln. Und dies, obwohl über 70% der Bevölkerung gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan sind. Für den Tag des Gelöbnisses rufen zwei verschiedene Bündnisse zur Protestkundgebung, bzw. zu Blockaden auf.
Die Inforedaktion der Wüsten Welle Tübingen/Reutlingen sprach mit Roland Blach, Mitglied der DFG-VK und Mitinitiator des Bündnisses "GelöbNix in Stuttgart" darüber, was hinter den öffentlichen Gelöbnissen der Bundeswehr steckt:
10 Jahre ist es nun her, dass die damalige rot/grüne Regierung den sog. Atomkonsens mit der Atomwirtschaft ausgehandelt hatte. Ein langfristiger Ausstieg, keine Neubauten von Kernkraftwerken und die befristete Laufzeit von bereits existierenden AKWs. Nur eine Soft-Version eines wirklichen Atomausstiegs, wie die Anti-Atom-Bewegung damals kritisierte – heute drängt sie auf dessen Umsetzung. Denn es wird befürchtet, dass die jetzige Bundesregierung diesen Konsens schon in den nächsten Wochen aufkündigen will, und die Laufzeiten alter AKWs verlängert werden. Vor zahlreichen Bundestagsbüros konservativer Abgeordeter trafen sich am Dienstag, am 27. Juli AktivistInnen der Anti-Atom-Bewegung, um Alarm zu schlagen. Bernd Moser von Radio Z aus Nürnberg war dabei: